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Der SAV Neuhausen schaut optimistisch auf die Zeit nach Corona

Neuhausen ob Eck (wr) – Das Interesse an der Hauptversammlung der Ortsgruppe Neuhausen des Schwäbischen Albvereins (SAV) unter Einhaltung der Hygiene- und Coronaregeln in der Homburghalle ist mit wenigen Mitgliedern überschaubar gewesen. Der erste Vorsitzende Matthias Ries vermutete, dass dies vor allem durch die Corona-Pandemie verursacht sein könnte. Bei den Berichten der Abteilungs- und Spartenleiter wurde deutlich, dass Veranstaltungen und Aktionen entweder eingeschränkt durchgeführt werden konnten oder gänzlich ins Wasser fielen. Die Wintersaison, bei guter Schneelage und mit einem bis ins Detail geplanten Hygienekonzept, fiel komplett aus. Nur die Langlaufloipe, die vom Technikteam bestens präpariert wurde, wurde zahlreich genutzt. Allerdings hatte das Technikteam die Corona-Zeit genutzt, ein neues Liftseil zu installieren. Die Senioren mussten auf Unternehmungen und Ausflügen verzichten, bei der Jugend stand bis auf eine Veranstaltung in Österreich alles still. Die Wanderer nutzten die Bewegung im Freien und unter Einhaltung der Abstandsregeln zu drei Hochgebirgstouren, die Hartmut Bertsche plante und durchführte. Nur die Kindertanzgruppe, die von Theresa Liebermann und Irma Lang trainiert werden, konnte in drei Gruppen mit insgesamt 33 Mädchen das Training eingeschränkt abhalten. Die Einteilung der Gruppen erfolge nun nicht mehr nach dem Alter, sondern nach dem Können, fügte Liebermann hinzu. Naturwart Thomas Storz berichtete, dass die Pflegemaßnahmen bei den Harresser Erdfällen unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln wieder durchgeführt werden konnten. Bei der Inliner- und Speed-Skating-Gruppe unter der Leitung von Thomas Storz und Kirstin Wittenbecher konnte nur unter hohem Aufwand zweimal in der Arena in Geisingen und zweimal in der Homburghalle trainiert werden. Die Pistenteufel, ein Aushängeschild der Skischule, waren trotz idealer Wetterbedingungen zum Nichtstun verdonnert. Auch die Ski- und Wanderhütte war durch die Hygiene- und Coronaregeln arg gebeutelt. Der personelle Aufwand und die Besucherdokumentation standen in keinem Verhältnis zum Ertrag, so dass die Hütte bis auf ein paar wenige Tage für den Publikumsverkehr geschlossen war. Radtreffleiter Karsten Utecht berichtete von neun durchgeführten Radtouren mit durchschnittlichen 18 Radfahrern und zurückgelegten 5163 Kilometern Fahrstrecke. In ferner Zukunft sei ein Mountain-Trial beim Skihang „Lange Halde“ in Planung. Melanie Stritzel zeigte die Mitgliederentwicklung auf. Die Mitgliederzahl sank um drei Mitglieder auf 607 Mitglieder. Durch eine Fluktuation pendle sich die Mitgliederzahl seit Jahren um die Marke von 600 Mitgliedern ein, fügte Stritzel hinzu. Damit sei der Verein der mitgliedstärkste im Gau und mit einem Durchschnittsalter von 39,5 Jahren der jüngste im Hauptverein. Die Befürchtungen, dass zahlreiche Mitglieder durch Corona dem Verein den Rücken kehren und verlassen, trat nicht ein. In der Altersstufe von null bis 14 Jahren konnte sogar einen Zuwachs durch die „Windelflitzer“ verzeichnet werden. Die Nachwuchsgewinnung bilde aber weiterhin die Zukunftsaufgabe des Vereins. Kassierer Hermann Luz konnte trotz zahlreicher Investitionen und ausgefallener Wintersaison und Veranstaltungen eine gut gefüllte Vereinskasse vorweisen. Bürgermeisterin Marina Jung, die die Entlastung vornahm, sagte, dass die Vereine wichtige Säulen in der Gemeinde bilden und bezeichnete die SAV-Ortsgruppe als attraktiv und lebendig. Jung dankte im Namen der Gemeinde für das außerordentliche Engagement und wünschte allen ein Durchhaltevermögen bis hoffentlich bald nach der Pandemie. Bei den Wahlen wurde David Hensler für Susanne Weiß zum vierten Beisitzer für vier Jahre gewählt. Andre Mayer prüft für den ausscheidenden Robert Schaz mit Thomas Nestel die Kasse. Radtreffleiter Karsten Utecht wurde in seinem Amt für weitere vier Jahre bestätigt. Vorsitzender Matthias Ries sieht auf den Verein große Herausforderungen zukommen. „Es wird immer schwieriger, neue Mitglieder zu finden und Funktionsträger an der Stange zu halten“, sagte Ries. Durch die arbeitsintensive und bürokratische Arbeit der ehrenamtlichen Mitglieder werde über die Einrichtung einer Geschäftsstelle nachgedacht.

Bild: Gewählte und verabschiedete Funktionsträger beim SAV Neuhausen (von links): Karsten Utecht, Robert Schaz, Andre Mayer, David Hensler und Thomas Nestel.

Foto: Winfried Rimmele

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Der SAV Neuhausen ob Eck bringt mit „Hillus Herzdropfa“ Kultur in den Ort

Neuhausen ob Eck (wr) – Der Schwäbische Albverein (SAV) Ortsgruppe Neuhausen hatte mit der „Open Air Veranstaltung“ mit dem Kabarettisten-Duo „Hillus Herzdropfa“ vor der Homburghalle in Neuhausen ob Eck bei den 180 Besuchern den Nerv getroffen. Nach der coronabedingten kulturellen Entbehrung sorgten Lena (Hella Stoll) und Maddeis (Franz Auber) mit ihrem Programm „Dobblet gmobblet“ für einen kurzweiligen und lustigen Abend unterm Zeltdach.

Auf einem roten Traktor (ausgeliehen von Dagmar Gerst aus Neuhausen ob Eck) eröffneten die beiden Gestalten „vo dr Alb ra“ das zweieinhalbstündige, deftige Comedy-Menü. Wenn Hillu mit einem Funkeln in ihren Augen von ihrem roten Massey-Ferguson-Bulldog schwärmt und den Herrn (Hartwig) in der ersten Reihe mit den Worten „Du hoscht an grünen Bulldog? Mei es geit scho arme Menscha auf dor Welt“ bemitleidet.

In schnell wechselnden Kostümierungen zündete das Duo aus Justingen bei Schelklingen ein Feuerwerk schwäbischer Schlagfertigkeit und zeigten ein feines Gespür, schwäbische Befindlichkeiten aufs Korn zu nehmen. Die Bauersfrau Lena bruddelt unaufhörlich los, textet ihren Mann Maddeis regelrecht zu. Doch der kontert zumeist heftig, mitunter auch deftig die Anspielungen seiner Ehefrau, die ohne erhöhte Bühne vom Publikum nicht zu sehen gewesen wäre. Maddeis erklärt seiner Frau das Wort „Impotent“, was nach seinem Empfinden wie „mit gekochten Spaghetti Mikado spielen“ bedeutet.

Doch die Älbler können auch anders. Rausgeputzt im Sonndigshäs fahren sie zum Volksfest, wo sie Spitzen gegen die dortigen „Heckenscheißer“ loswerden. Der arme Maddeis sehnt sich nach der sinnlosen Einkaufstour nach einem Bier und ist nicht begeistert vom mitgenommenen schwäbischen Schorle (halb Leitungswasser, halb Mineralwasser) plus Gsälzbrot.

Szene reiht sich an Szene, Lacher folgt auf Lacher und dazu die Erkenntnis, dass es im Alltag zwar nicht so heftig zugeht, aber durchaus Gemeinsamkeiten zu entdecken sind, was durch das Kopfnicken des Publikums untermauert wird. Als Kochgehilfin bekennt Hillu, dass sie den edlen, trockenen Wein für die Soße mit zwei Weizen herunterspülen musste.

Maddeis wird von seiner Lena am Sonntagmorgen anstatt zum Frühschoppen zu gehen, zum Apfelschälen für einen Apfelkuchen, den er gar nicht mag, verdonnert. Er schafft es nicht, die Apfelschälmaschine an die Tischplatte zu montieren. Die Nachbarin Babett, die mal wieder zum Schnorren kommt, schafft das mit links und nervt den Nachbar, in dem sie ihn ohne Luft zu holen die Ohren voll labert.

Die Lena will ihren roten Bulldog nach zwanzig Jahren beim Landratsamt endlich anmelden und bringt den Beamten zur Verzweiflung und an den Rand eines Nervenzusammenbruchs und fordert den Landrat am Telefon auf, ihre „Funzel“ vor dem Haus zum Leuchten zu bringen.

Nach der habstündigen Pause treten die beiden Tussies als aufgebrezelte Motorradbräute in Minirock und Lederjacke auf, um ihre Biker-Lover anzuhimmeln. Natürlich schwören sie auf Harley-Davidson, ein Lover mit einer Kawasaki kommt nicht in Frage.

In den fast drei Stunden gab es so viel Komik und humorvolle Geschichten, dass man sich vor lauter Lachen fast nicht mehr auf den Stühlen halten konnte. Allein die Mimik und die Gesten der beiden waren grandios. Die Zuschauer bedankten sich bei „Hillus Herzdropfa“ mit viel Beifall, die es geschafft hatten, dass sie unzählige Freudentränen vergossen hatten, quasi bis zum letzten Dropfa.


Bild: Die Lachmuskeln wurden strapaziert.

Foto: Winfried Rimmele

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Tag des Baumes 2021

Neuhauser pflanzen zwei Streuobstbäume Neuhausen ob Eck (wr) - Bereits zum 33. Mal haben Gartenfreunde und Wanderer vom Obst-und Gartenbauverein (OGV) und vom Schwäbischen Albverein Neuhausen (SAV) den „Tag des Baumes“ begangen. Nachdem im vergangenen Jahr coronabedingt kein Tag des Baumes stattfand, wurde dieses Jahr unter Einhaltung der Coronaregeln zwei neue Obstbäume gepflanzt. Entlang der Homburgstraße in Neuhausen ob Eck wurden zwei Bäume, die durch den Borkenkäfer geschädigt wurden, ersetzt.OGV-Vorsitzender Alfred Schaz sagte, dass diesmal weder der Baum des Jahres, die „Stechpalme“ noch die Streuobstsorte des Jahres, der „Purpurrote Zwiebelapfel“, sondern der „Rheinische Krummstiel“ und der „Brettacher“ gepflanzt werden. Die beiden Apfelsorten gelten als sehr robust und sind bei den Witterungseinflüssen, die rund um Neuhausen herrschen, besonders gut geeignet. OGV-Mitglied Martin Bertsche nahm den Wurzel- und Ästeschnitt vor und Baumspender Rudolf Bosch und SAV-Vorsitzender Matthias Ries waren mit Schaufeln unterstützend tätig. Die anschließende Wanderung mit Einkehr fiel aus.

Bild: Martin Bertsche, Rudolf Bosch, Matthias Ries und Alfred Schaz pflanzten einen Baum (von links).

Foto: Winfried Rimmele

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Der SAV Neuhausen sieht seine Zukunft in der Digitalisierung

Neuhausen ob Eck (wr) – An der nachgeholten Hauptversammlung der Ortsgruppe Neuhausen des Schwäbischen Albvereins (SAV) unter Einhaltung der Hygiene- und Coronaregeln in der Homburghalle hatten nur 24 Mitglieder teilgenommen. Der erste Vorsitzende Matthias Ries, die Beisitzer Michael Häcker und Thomas Nestel sowie Kassierer Hermann Luz (in Abwesenheit) wurden für vier weitere Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Vorsitzender Matthias Ries sieht auf den Verein große Herausforderungen zukommen. „Es wird immer schwieriger, neue Mitglieder zu finden und Funktionsträger an der Stange zu halten“, sagte Ries. Die Digitalisierung im Vereinsleben werde in den kommenden Jahren die Struktur und das Geschehen beeinflussen und verändern. Melanie Stritzel zeigte die Mitgliederentwicklung auf. Die Mitgliederzahl wuchs um 15 Mitglieder auf 610 Mitglieder an. Durch eine Fluktuation pendle sich die Mitgliederzahl seit Jahren um die Marke von 600 Mitgliedern ein, fügte Stritzel hinzu. Damit sei der Verein der mitgliedstärkste im Gau und mit einem Durchschnittsalter von 39,13 Jahren der jüngste im Hauptverein. In der Altersstufe von null bis 14 Jahren konnte ein Mitgliederzuwachs um über 27 Prozent verzeichnet werden. Die Senioren, die inzwischen eine eigene Abteilung bilden, wurden mit drei Ausflügen in den Fokus der Vereinsarbeit gerückt und trugen bei zahlreichen Aktivitäten zum Erfolg bei. Bei der Inliner- und Speed-Skating-Gruppe unter der Leitung von Thomas Storz und Kirstin Wittenbecher sind 33 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 14 Jahren auf den Rollen unterwegs. Die Inline-Hockey-Mannschaft „Southside Ghosts“ belegte in der Hobbyliga einen fünften Platz. Außerdem belegten die Inline-Hockeyspieler bei zahlreichen Turnieren immer einen der vorderen Plätze. Wanderwart Sebastian Binder berichtete von sechs Wanderungen, bei denen die Beteiligung der Wanderer sich in Grenzen hielt und noch reichlich Luft nach oben habe. Marvin Reischmann berichtete für den abwesenden Hüttenwart Marc Andre Rapp von zahlreichen Veranstaltungen und einer Bewirtung an 112 Öffnungstagen und dankte allen ehrenamtlichen Hüttenwirten für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Naturwart Thomas Storz berichtete, dass die Pflegemaßnahmen bei den Harresser Erdfällen im vergangenen Jahr ausgefallen sei, aber dieses Jahr unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln wieder durchgeführt werden sollen. Jugendwart Andreas Klauß berichtete von zahlreichen Aktivitäten. Als Höhepunkte nannte Klauß den Kinderaktionstag mit über 550 Teilnehmern sowie die kulinarische Wanderung rund um Neuhausen. Bei der Kindertanzgruppe konnte Betreuer Thomas Nestel die neue Trainerin Theresa Liebermann aus Mühlheim vorstellen, die mit Irma Lang 24 Mädchen in drei altersbedingten Gruppen trainieren. Die Loipe für den Skilanglauf bei der Ski- und Wanderhütte werde in diesem Winter mit Flutlicht ausgeleuchtet. Zu einem Aushängeschild haben sich die „Pistenteufel“ gemausert. Mit mehreren Trainern und der Leitung von Isabell Fecht und Rebecca Osswald werde der Nachwuchs von derzeit 45 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 18 Jahren für die zukünftigen Ski- und Snowboardlehrer vorbereitet. Das Technik-Team unter der Leitung von Niklas Lang hatte keinen Einsatz, die die Wintersaison komplett ausgefallen sei. Skischulleiter Tobias Brugger sagte, dass in der vergangenen Wintersaison keine Ski- und Snowboardkurse stattgefunden hätten. Die 48 Ski-und Snowboardlehrer hätten sich aber durch Theorie- und Praxislehrgängen weitergebildet. Der Lauf- und Walkingtreff hat mit den ausgebildeten Lauf- und Walkingbetreuern Susanne und Maik Weiß seine Laufstrecke vom Asphalt in den Wald geändert. Radabteilungsleiter Karsten Utecht berichtete von 18 durchgeführten Radtouren mit durchschnittlichen 21 Radfahrern und zurückgelegten 11 826 Kilometern Fahrstrecke. Der AOK Radsonntag mit nur 22 Teilnehmern war dem schlechten Wetter geschuldet.

Melanie Stritzel las den Kassenbericht vom abwesenden Kassierer Hermann Luz vor. Trotz zahlreicher Investitionen und ausgefallener Wintersaison und Veranstaltungen kann der Verein eine gut gefüllte Vereinskasse vorweisen.

Bürgermeister Hans Jürgen Osswald, der die Wahl zum ersten Vorsitzenden und die Entlastung vornahm, sagte, dass diese Hauptversammlung eine der „skurrilsten“ Versammlung in seiner Amtszeit sei. Der Verein sei der kompletteste und rührigste Verein in der Gemeinde. „Die Superlativen reichen nicht aus, um den Verein und die Vorstandschaft zu loben“, so Osswald. Mit der Seniorenarbeit als neues Arbeitsfeld fülle der Verein die Lücke im sportlichen und kulturellen Bereich. „Der Schwäbische Alberverein ist ein wichtiger Baustein und Träger in der Dorfgemeinschaft“, fügte Osswald hinzu.

Bild: Sind weiterhin Funktionsträger beim SAV Neuhausen gewählt (von links): Michael Häcker, erster Vorsitzender Matthias Ries und Thomas Nestel. Auf dem Bild fehlt Kassierer Hermann Luz.

Foto: Winfried Rimmele

 

 

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SAV Skater im Allgäu erfolgreich

Am 01.März waren die Speedskater des SAV zu Gast beim Hallenmeeting des Skateclubs Allgäus in Marktoberndorf. Die lange Anreise hatte sich gelohnt, die schnellen SAV-Skater konnten allesamt Top-Platzierungen erreichen. Bei den jüngsten, den Schülern D, gewann Emma Schröder die Tageswertung der Mädchen, Fabienne Zeller erreichte den 3. Rang und Karlotta Schröder den 4. Rang. Bei den Jungs musste sich Max Schlegel als 2. am Ende lediglich Eric Zang aus Bernhausen geschlagen geben. Chiara Zeller sicherte sich den 5. Rang der Gesamtwertung bei den Schülerinnen C. Ganz oben auf den Treppchen standen auch Luca Storz bei den Cadetten und Max Schröder bei der männlichen Jugend. Sie entschieden alle 4 Disziplinen für sich und gewannen damit mit deutlichem Vorsprung vor der bayrischen Konkurrenz. Hanna Schröder sicherte sich bei der weiblichen Jugend den 3. Rang.

Bilder SAV

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Funkenfeuer am Skihang „Lange Halde“ soll den Winter vertreiben

Zahlreiche Besucher haben erstmals an einem Samstagabend versucht, den schneearmen Winter mit einem Funkenfeuer am Skihang „Lange Halde“ in Neuhausen ob Eck symbolisch zu vertreiben. Jung und Alt brachten die brennenden Fackeln zum Holzstoß, um ihn anzuzünden. Der einsetzende Regen konnte weder den Besuchern noch dem Holzstoß etwas anhaben. So brannte der Holzstoß mitsamt der Winterhexe in kürzester Zeit. Für die Fackelträger winkte als Belohnung eine Brezel. Die musikalische Vertreibung des Winters übernahm die Musikkapelle Neuhausen unter der Leitung von Hubert Hepfer. Freiwillige Helfer des Schwäbischen Albvereins und der Musikkapelle versorgten die zahlreichen Zuschauer mit Glühwein, Punsch und Grillwürsten.

Foto: Winfried Rimmele

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Hüttengaudi beim SAV NeuhausenNeuhausen ob Eck

(wr) – Die Ski- und Wanderhütte des Schwäbischen Albvereins Neuhausen ob Eck ist bei der traditionellen Hüttengaudi aus allen Nähten geplatzt. Zahlreiche Gäste aus nah und fern, darunter die Worndorfer Spätheimkehrer und vom Skiclub Emmingen-Liptingen verwandelten die urige Hütte in eine Disco. Und wer keinen Platz ergattern konnte, feierte am Finnenfeuer im Freien. Bei Wurstsalat und „Käsesalat mit Musik“ sowie zünftiger Musik durch DJ „König Marv“ wurde das zu Ende gehende Jahr gefeiert. Zu Schlagern und Hits aus den Achtzigern schunkelten und sangen die Gäste bis weit nach Mitternacht. Das SAV-Technikteam versorgte die zahlreichen Gäste.
Bild: Das SAV-Technikteam war bei der Organisation und Durchführung gefordert.

Bild: Bei der Hüttengaudi ging es hoch her.

Foto: Winfried Rimmele

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SAV Neuhausen sagt NEIN zu Gewalt und macht den Verein für Kinder und Jugendliche zu einem sicheren Ort Neuhausen ob Eck

Der „Schwäbische Albverein, Ortsgruppe Neuhausen ob Eck“ führte in Kooperation mit dem „Frauenhaus Tuttlingen“ jüngst eine erste ganztägige Schulung zum vereinseigenen Schutzkonzept gemäß §72a SGB VIII des Bundeskinderschutzgesetzes durch, welches in der Generalversammlung im März 2019 beschlossen und in die Satzung aufgenommen wurde. Für die Mitglieder der Ortsgruppe ist das Schutzkonzept nunmehr verbindlich. Die Ortsgruppe Neuhausen will mit diesem Schutzkonzept sexualisierter, körperlicher und psychischer Gewalt in ihren Sparten und Abteilungen vorbeugen, Verdachtsfälle aufklären und es möglichen Tätern schwer machen zu agieren. Als Träger der öffentlichen Jugendhilfe ist auch die Ortsgruppe Neuhausen gesetzlich verpflichtet,ein derartiges Schutzkonzept zu entwickeln. Die Grundsteine dieses Prozesses wurden bereits im Juli 2017 auf einer speziell hierzu durchgeführten Klausurtagung gelegt. In der Folge wurde ein„Kompetenzteam Prävention“ gebildet, welches die Konzeption ausarbeitete und zukünftig bei Verdachtsfällen als erste Anlaufstelle im Verein fungiert. Das vorliegende Konzept basiert auf den Leitlinien und dem Verhaltenskodex zur Prävention von sexualisierter, körperlicher und psychischer Gewalt sowie zum Verhalten bei Missbrauchsfällen. Sämtliche Vereinsmitglieder, welche durch ihre Vereinstätigkeit mit Kindern und Jugendlichen im Kontakt stehen, haben ferner in den vergangenen Monaten dem Hauptverein des Schwäbischen Albvereins in Stuttgart, als verantwortlicher Kontrollstelle ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt, um zu dokumentieren, dass sie diesbezüglich nicht vorbestraft sind. Zur ersten Schulung hat der Vorsitzende Matthias Ries 30 Funktionsträger, Trainer und Betreuer eingeladen, die in ihrer Vereinsarbeit beim Schwäbischen Albverein Neuhausen im Kontakt mit Kindern und Jugendlichen stehen. Die Referentinnen Juliane Schmieder und Nicole Milkau-Schaudt vom Frauenhaus e.V. und die Teilnehmer tauschten sich hoch motiviert, rege und gewinnbringend untereinander aus. Die Veranstaltung – da waren sich alle einig – war ein großer Erfolg. Im Jahr 2020 sind weitere Schulungen geplant, damit alle Vereinsmitglieder die Möglichkeit haben, sich bezüglich dieser Thematik zu sensibilisieren und für ihre Arbeit mit den dem Verein anvertrauten Kindern und Jugendlichen zu schulen. Weitere Informationen zum „Kompetenzteam Prävention“ sowie zum vereinseigenen Schutzkonzept sind auf der Homepage des Schwäbischen Albvereins Neuhausen veröffentlicht:
sav-neuhausen-ob-eck.de/kinder-und-jugendschutz-schutzkonzept

Bildunterschrift:

SAV-Mitglieder bei der Schulung – in der Mitte von links: Referentinnen Nicole Milkau-Schaudt und Juliane Schmieder

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Albvereinssenioren aus Neuhausen ob Eck besichtigen Oberdischingen

Neuhausen ob Eck (pm) - Zum Abschluss der diesjährigen Ausflugs- und Informationsreihe der Senioren des Schwäbischen Albverein (SAV) Neuhausen ob Eck, wurde unter der Leitung von Hermann Luz und Markus Seeh die Gemeinde Oberdischingen an der Donau besucht. Bei einer Führung durch Oberdischingen konnten die Teilnehmer erfahren, dass Graf Franz Ludwig Schenk von Castell, genannt Gaunergrafen "Malefizschenk", im 18. Jahrhundert in Oberdischingen regierte. Der „Malefizschenk“ baute Oberdischingen damals zu einer Miniatur-Residenzstadt, die im Volksmund bald "Klein-Paris" genannt wurde, aus. Heute noch zeugen das schlossähnliche Kanzleigebäude mit seinen Eckpavillons und die darauf zuführende Herrengasse von der einstigen Pracht. Die Häuser im französisch-Barocken Mansard-Stil schaffen ein Straßenbild, wie man es in dieser Art in Oberschwaben nicht erwartet hätte.

Im Anschluss durften die Albvereinsmitglieder die Schnapsbrennerei Greiff in Ersingen kennenlernen. Beim Probieren der Destillate erfuhren die Albvereinsmitglieder alles rund um die Entstehung der Brände, Geiste und Liköre. Bei einem geselligen Abendessen im Adler in Neuhausen ob Eck wurde der schöne und informationsreiche Nachmittag abgerundet. Auch im Jahre 2020 plant der SAV Neuhausen ob Eck wieder interessante und informative Ausflüge für seine Mitglieder im Seniorenalter.

Bild: Die Senioren des Schwäbischen Albvereins besichtigen Oberdischingen.

Foto: SAV Neuhausen

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Skischule und Technikteam des SAV Neuhausen ob Eck sind fit für den Winter Neuhausen ob Eck

Die Ski- und Snowboardlehrer sowie Mitglieder des Technikteams des Schwäbischen Albvereins Neuhausen ob Eck sind für die kommende Wintersaison bestens gerüstet. Die Trainingsausfahrt zum Pitztaler Gletscher/Österreich war die ideale Vorbereitung für die kommende Skisaison. Die Skilehreranwärter trainierten unter der Leitung von Rebecca Osswald und Marie-Sophie Lang neben dem sportlichen Fahrkönnen, auch die Demonstrationsfähigkeit. Dies diente zur Prüfungungsvorbereitung zur Trainer C-Lizenz. Die restlichen Teilnehmer übten neben dem hochwertigen Skifahren und Snowboarden im anspruchsvollen Gelände, auch das Fahren unter erschwerten Sichtbedingungen. Nach den drei Trainingstagen blicken Skiabteilungsleiter Markus Seeh unddie stellvertretenden Skischulleiterinnen Iris Bertsche und Leah Bosch sehr zuversichtlich undmit einem sehr motivierten Team in die kommende Ski- und Snowboardsaison. Nun fehlt nur noch der Schnee in Neuhausen ob Eck, damit der vom SAV betriebene Skilift „Lange Halde“ in Betrieb gehen kann und die in diesem Jahr neu eingerichtete beleuchtete Nachtloipe gespurtsowie die Ski-und Snowbaordkurse für jedermann beginnen können.
Bild: Die Skilehrer und das Technikpersonal sind gut auf den Winter vorbereitet.

Foto: SAV Neuhausen