Neuhausen ob Eck (wr) – Bei der gut besuchten Hauptversammlung der Ortsgruppe Neuhausen des Schwäbischen Albvereins (SAV) im Proberaum der musizierenden Vereine standen der Datenschutz sowie der Kinder- und Jugendschutz im Mittelpunkt. Als Träger der öffentlichen Jugendhilfe wurde ein Präventions- und Schutzkonzept für Kinder und Jugendliche erarbeitet und der Datenschutz in die Satzung aufgenommen. Der zweite stellvertretende Vorsitzende Tobias Bertsche, Melanie Stritzel als Verantwortliche für die Mitgliederverwaltung, Schriftführerin Manuela Mayer sowie Wegewart Tobias Dichtl wurden in ihren Ämtern bestätigt. Melanie Stritzel zeigte die Mitgliederentwicklung auf. Die Mitgliederzahl wuchs auf 633 Mitglieder an. Durch eine Fluktuation pendle sich die Mitgliederzahl seit Jahren um die Marke von 600 Mitgliedern, fügte stritzel hinzu.Damit sei der Verein der mitgliedstärkste im Gau und mit einem Durchschnittsalter von 39 Jahren der jüngste im Hauptverein. Die Senioren, die inzwischen eine eigene Abteilung bilden, wurden mit mehreren Ausflügen in den Fokus der Vereinsarbeit gerückt und trugen bei zahlreichen Aktivitäten zum Erfolg bei. Bei der Inliner- und Speed-Skating-Gruppe unter der Leitung von Thomas Storz und Kirstin Wittenbecher sind 40 Kinder und Jugendliche im Alter von fünf bis 14 Jahren auf den Rollen unterwegs. Die Inline-Hockey-Mannschaft „Southside Ghosts“ mit Thomas Joch war neben den eigenen Turnieren in der Homburghalle auch auswärts mit beachtlichen Ergebnissen erfolgreich. Wanderwart Sebastian Binder berichtete einigen Wanderungen, bei denen die Beteiligung der Wanderer sich in Grenzen hielt und noch reichlich Luft nach oben habe. „Wandern ist im Trend“ sollte es auch beim SAV heißen. Hüttenwart Marc Andre Rapp dankte allen ehrenamtlichen Hüttenwirten für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und berichtete von zahlreichen Veranstaltungen und einer Bewirtung an 92 Öffnungstagen. Wegewart Tobias Dichtl betreute 35 Kilometer Wanderwege und 15 Ruhebänkle, die auf Sicherheit geprüft wurden sowie über die Rasenpflege am Skihang und um die Ski- und Wanderhütte. Naturwart Thomas Storz berichtete von Pflegemaßnahmen ,die im Rahmen des Naturschutzes stattfanden, bei denen mit zahlreichen Helfern die Harresser Erdfälle von Gestrüpp und Unrat befreit wurden. Jugendwart Andreas Klauß berichtete von zahlreichen Aktivitäten. Als Höhepunkte nannte Klauß den Kinderaktionstag, sowie eine zweitägige Bergwanderung für Jugendliche mit 13 Teilnehmern. Das neue Maskottchen „Verkehrte Welt“ werde bei den nächsten Veranstaltungen vorgestellt. Bei der Kindertanzgruppe unter der Leitung Thomas Nestel wurden die Gruppen neu aufgestellt. Eine Gruppe mit neun Mädchen von fünf bis acht Jahren mit Namen „Diamonds“, eine Gruppe mit sieben Mädchen von neun bis elf Jahren mit dem Namen „Star Light“ und neun Mädchen ab zwölf Jahren mit Namen „Magic Dreams“ trainieren unter professioneller Leitung Tanz Rhythmik und Grazie. Skiabteilungsleiter Markus Seeh berichtete, dass in der abgelaufenen Wintersaison 325 Kinder und sechs Erwachsene durch über 40 ausgebildete Ski- und Snowboardlehrer und zahlreichen Anwärtern unterrichtet wurden. Die Loipe für den Skilanglauf bei der Ski- und Wanderhütte soll auch bei Nachtbetrieb in der nächsten Wintersaison angeboten werden. Der Lauftreff im Sommer und die Skigymnastik in den Wintermonaten garantiere die nötige Fitness der Skifahrer. Zu einem Aushängeschild haben sich die „Pistenteufel“ gemausert. Mit mehreren Trainern und der Leitung von Benedikt Bindern werde der Nachwuchs für die zukünftigen Ski- und Snowboardlehrer vorbereitet. Das Technik-Team unter der Leitung von Tobias Bertsche war an 29 Lifttagen mit 23 Mann im Einsatz. Der Lauf- und Walkingtreff hat mit den ausgebildeten Lauf- und Walkingbetreuern Susanne Weiß und Maik Weiß hat sich inzwischen zu einem Geheimtipp für sportbegeisterte junge Frauen und Männer entwickelt. Radabteilungsleiter Carsten Utecht berichtete von über zwanzig durchgeführten Radtouren mit durchschnittlichen zwanzig Radfahrern und zurückgelegten 13600 Kilometer Fahrstrecke. Der AOK Radsonntag mit über 66 Teilnehmern mit drei Touren war für die Abteilung eine organisatorische Herausforderung.

Melanie Stritzel las den Kassenbericht vom abwesenden Kassierer Hermann Luz vor. Trotz zahlreicher Investitionen kann der Verein eine gut gefüllte Vereinskasse vorweisen. Die Nachwuchsarbeit sowie die Aus- und Fortbildung wurden mit über 8000 Euro gefördert. Dieser Beitrag sei aber für die Zukunft gut angelegt, fügte der Vorsitzende hinzu. Bürgermeister Hans Jürgen Osswald lobte die Vorstandschaft, die die Mitglieder mit ihrem Engagement mitziehen. Die Albvereinler seien „das Schweizer Messer unter den Vereinen“ sagte Osswald und fügte hinzu: „Wer hier nichts findet, der will au net“. Mit dem Kinder- und Jugendkonzept habe die Ortsgruppe Pionierarbeit für den Hauptverein geleistet. Aber nicht nur in der Kinder- und Jugendarbeit, sondern auch in der Seniorenarbeit sei der Verein Vorreiter und Aushängeschild, so Osswald.

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