NEUHAUSEN OB ECK (wr) – Zeitgleich zum Auftakt des Münchner Oktoberfests hat es auch in der weiß-blau geschmückten Homburghalle in Neuhausen ob Eck „O`zapft is“ geheißen. Über 600 Festbesucher genossen bei der neunten „ Neuhauser Wiesn“ original bayrische Spezialitäten. Bürgermeister-Stellvertreter Markus Seeh benötigte bei seiner Premiere beim Fassanstich mit Unterstützung des Geschäftsführers der Hirsch-Brauerei Wurmlingen, Hubert Hepfer und SAV-Vorsitzender Matthias Ries unzählige Schläge, bis der Gerstensaft floss. Hepfer meinte dazu, dass es nicht einfach sei, den ersten Schlag so zu setzen, dass kein Tropfen verloren gehe. Die gute Resonanz und die tolle Stimmung beim „Oktoberfest in Kleinformat“ des Schwäbischen Albvereins zeigten einmal mehr, dass die Bewohner im schwäbischen Neuhausen gleichwohl ein Volksfest in weiß-blauen Farben feiern können. Den musikalischen Auftakt machten die „AH-Musik Reiß-aus“ aus Frohnstetten mit einem breitgefächerten Repertoire an Blasmusik und Stimmungsliedern, passend zur ausgelassenen Bierzelt-Atmosphäre. Die gemischte Kindertanzgruppe „Starlight“ und „Magic dreams of dance“ mit Lena Khutorna zeigte einen flotten Tanz und wurde von zahlreichen Eltern und Fans angefeuert. Die Wurfbude oder der Nagelbalken waren Treffpunkte für Paarduelle oder familiäre Wettkämpfe. Und weil Essen und Trinken angeblich Leib und Seele zusammenhält, waren bei den Oktoberfest-Spezialitäten wie Schweinshaxen mit Kraut, Weißwürste, „Obatzde“ oder Rettich für jeden Festbesucher etwas dabei. Für die großen und kleinen „Naschkatzen“ gab es Lebkuchenherzen mit dem Namen der/des Liebsten, Zuckerwatte und Allerlei köstliche Überraschungen. Die Albvereinsdamen bedienten die Besucher bis in die frühen Morgenstunden und gaben in ihren feschen Dirndln eine gute Figur ab. Die Wahl zur Neuhauser Wiesn Königin und zum Neuhauser Wiesn-König wurde am Wiesn-Bierkrugstemm-Automat (Wikömat) ermittelt. An dem computergesteuerten Automat wurden  die Zeiten in einer Hardcore-Tabelle festgehalten. Beim Berühren des Messarms wurde die Zeit gestoppt. Im Finale traten die beiden Damen und Herren mit den besten Zeiten gegen einander an. Angefeuert durch die vielen Fans und Besucher legten die Wettkämpferinnen Kondition und Kraft an den Tag und zeigten in offenherziger Art, dass sie „gestandene Weibsbilder“ sind. Nach einem packenden Kopf-an Kopf-Rennen hatte Maria Lackova aus Wurmlingen den längsten Atem und die Kraft vor Nancy Imwinkelried, um den Titel „ Neuhauser Wiesn-Königin“ zu erringen. Der SAV-Vorsitzende Matthias Ries überreichte der frischgebackenen Wiesn-Königin“ als Hauptpreis zwei Eintrittskarten für den Erlebniswald in Mahlstetten. Im Finale zum „Neuhauser Wiesn König“ traten die beiden Lederhosenmänner Thomas Wiedmann und Dominik Werner an. In einem packenden Finale siegte nach gefühlten ewigen Minuten Dominik Werner aus Emmingen und wurde zum „Neuhauser Wiesnkönig“ gekrönt. Er darf nun ebenfalls den Erlebniswald in Mahlstetten durchqueren. Die „Hof Buaba“ aus Emmingen mit Sängerin Andrea sorgten mit Hits, einem Schuhplattler und Schlagern dafür, dass die Stimmung nicht abebbte und noch bis weit nach Mitternacht geschunkelt, getanzt und gesungen wurde.

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Bild: Markus Seeh benötigte unter den Augen von Hubert Hepfer und Matthias Ries beim Fassanstich unzählige Schläge (von links)

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Bild: Auf Tischen und Bänken wurde geschunkelt und getanzt.

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Bild: Maria Lackova und Dominik Werner sind das neue Wiesnkönigspaar (von links)

Foto: Winfried Rimmele

 

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