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David Hensler ist neuer Skischulleiter beim SAV Neuhausen ob Eck.

Neuhausen ob Eck(pm) - Ab der kommenden Skisaison hat die Skischule des SAV
Neuhausen ob Eck eine neue Skischulleitung. Bei den Wahlen wurde David Hensler
einstimmig zum neuen Skischulleiter gewählt. David Hensler war die letzten Jahre
Stellvertreter von Tobias Brugger, der sein Amt nach sechs Jahren abgab.
Als stellvertretende Skischulleiterin wurde Leah Bosch gewählt. Skiabteilungsleiter Markus
Seeh gratulierte den Neugewählten und betonte, dass die Jugendarbeit nun auch im
Führungsbereich Früchte trage. David Hensler und Leah Bosch waren beide von
Kindesbeinen an bei den Pistenteufel, der Jugendsparte in der Skiabteilung und dann als
Skilehrer in der Skischule tätig. Nun setzen beide mit der Übernahme der Skischule ihre
ehrenamtliche Tätigkeit als Führungskräfte beim Schwäbischen Albverein fort.
Bild: Leah Bosch, Tobias Brugger und Daniel Hensler (von links).

Foto: SAV Neuhausen

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Der SAV Neuhausen schaut optimistisch auf die Zeit nach Corona

Neuhausen ob Eck (wr) – Das Interesse an der Hauptversammlung der Ortsgruppe Neuhausen des Schwäbischen Albvereins (SAV) unter Einhaltung der Hygiene- und Coronaregeln in der Homburghalle ist mit wenigen Mitgliedern überschaubar gewesen. Der erste Vorsitzende Matthias Ries vermutete, dass dies vor allem durch die Corona-Pandemie verursacht sein könnte. Bei den Berichten der Abteilungs- und Spartenleiter wurde deutlich, dass Veranstaltungen und Aktionen entweder eingeschränkt durchgeführt werden konnten oder gänzlich ins Wasser fielen. Die Wintersaison, bei guter Schneelage und mit einem bis ins Detail geplanten Hygienekonzept, fiel komplett aus. Nur die Langlaufloipe, die vom Technikteam bestens präpariert wurde, wurde zahlreich genutzt. Allerdings hatte das Technikteam die Corona-Zeit genutzt, ein neues Liftseil zu installieren. Die Senioren mussten auf Unternehmungen und Ausflügen verzichten, bei der Jugend stand bis auf eine Veranstaltung in Österreich alles still. Die Wanderer nutzten die Bewegung im Freien und unter Einhaltung der Abstandsregeln zu drei Hochgebirgstouren, die Hartmut Bertsche plante und durchführte. Nur die Kindertanzgruppe, die von Theresa Liebermann und Irma Lang trainiert werden, konnte in drei Gruppen mit insgesamt 33 Mädchen das Training eingeschränkt abhalten. Die Einteilung der Gruppen erfolge nun nicht mehr nach dem Alter, sondern nach dem Können, fügte Liebermann hinzu. Naturwart Thomas Storz berichtete, dass die Pflegemaßnahmen bei den Harresser Erdfällen unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln wieder durchgeführt werden konnten. Bei der Inliner- und Speed-Skating-Gruppe unter der Leitung von Thomas Storz und Kirstin Wittenbecher konnte nur unter hohem Aufwand zweimal in der Arena in Geisingen und zweimal in der Homburghalle trainiert werden. Die Pistenteufel, ein Aushängeschild der Skischule, waren trotz idealer Wetterbedingungen zum Nichtstun verdonnert. Auch die Ski- und Wanderhütte war durch die Hygiene- und Coronaregeln arg gebeutelt. Der personelle Aufwand und die Besucherdokumentation standen in keinem Verhältnis zum Ertrag, so dass die Hütte bis auf ein paar wenige Tage für den Publikumsverkehr geschlossen war. Radtreffleiter Karsten Utecht berichtete von neun durchgeführten Radtouren mit durchschnittlichen 18 Radfahrern und zurückgelegten 5163 Kilometern Fahrstrecke. In ferner Zukunft sei ein Mountain-Trial beim Skihang „Lange Halde“ in Planung. Melanie Stritzel zeigte die Mitgliederentwicklung auf. Die Mitgliederzahl sank um drei Mitglieder auf 607 Mitglieder. Durch eine Fluktuation pendle sich die Mitgliederzahl seit Jahren um die Marke von 600 Mitgliedern ein, fügte Stritzel hinzu. Damit sei der Verein der mitgliedstärkste im Gau und mit einem Durchschnittsalter von 39,5 Jahren der jüngste im Hauptverein. Die Befürchtungen, dass zahlreiche Mitglieder durch Corona dem Verein den Rücken kehren und verlassen, trat nicht ein. In der Altersstufe von null bis 14 Jahren konnte sogar einen Zuwachs durch die „Windelflitzer“ verzeichnet werden. Die Nachwuchsgewinnung bilde aber weiterhin die Zukunftsaufgabe des Vereins. Kassierer Hermann Luz konnte trotz zahlreicher Investitionen und ausgefallener Wintersaison und Veranstaltungen eine gut gefüllte Vereinskasse vorweisen. Bürgermeisterin Marina Jung, die die Entlastung vornahm, sagte, dass die Vereine wichtige Säulen in der Gemeinde bilden und bezeichnete die SAV-Ortsgruppe als attraktiv und lebendig. Jung dankte im Namen der Gemeinde für das außerordentliche Engagement und wünschte allen ein Durchhaltevermögen bis hoffentlich bald nach der Pandemie. Bei den Wahlen wurde David Hensler für Susanne Weiß zum vierten Beisitzer für vier Jahre gewählt. Andre Mayer prüft für den ausscheidenden Robert Schaz mit Thomas Nestel die Kasse. Radtreffleiter Karsten Utecht wurde in seinem Amt für weitere vier Jahre bestätigt. Vorsitzender Matthias Ries sieht auf den Verein große Herausforderungen zukommen. „Es wird immer schwieriger, neue Mitglieder zu finden und Funktionsträger an der Stange zu halten“, sagte Ries. Durch die arbeitsintensive und bürokratische Arbeit der ehrenamtlichen Mitglieder werde über die Einrichtung einer Geschäftsstelle nachgedacht.

Bild: Gewählte und verabschiedete Funktionsträger beim SAV Neuhausen (von links): Karsten Utecht, Robert Schaz, Andre Mayer, David Hensler und Thomas Nestel.

Foto: Winfried Rimmele

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Der SAV Neuhausen ob Eck bringt mit „Hillus Herzdropfa“ Kultur in den Ort

Neuhausen ob Eck (wr) – Der Schwäbische Albverein (SAV) Ortsgruppe Neuhausen hatte mit der „Open Air Veranstaltung“ mit dem Kabarettisten-Duo „Hillus Herzdropfa“ vor der Homburghalle in Neuhausen ob Eck bei den 180 Besuchern den Nerv getroffen. Nach der coronabedingten kulturellen Entbehrung sorgten Lena (Hella Stoll) und Maddeis (Franz Auber) mit ihrem Programm „Dobblet gmobblet“ für einen kurzweiligen und lustigen Abend unterm Zeltdach.

Auf einem roten Traktor (ausgeliehen von Dagmar Gerst aus Neuhausen ob Eck) eröffneten die beiden Gestalten „vo dr Alb ra“ das zweieinhalbstündige, deftige Comedy-Menü. Wenn Hillu mit einem Funkeln in ihren Augen von ihrem roten Massey-Ferguson-Bulldog schwärmt und den Herrn (Hartwig) in der ersten Reihe mit den Worten „Du hoscht an grünen Bulldog? Mei es geit scho arme Menscha auf dor Welt“ bemitleidet.

In schnell wechselnden Kostümierungen zündete das Duo aus Justingen bei Schelklingen ein Feuerwerk schwäbischer Schlagfertigkeit und zeigten ein feines Gespür, schwäbische Befindlichkeiten aufs Korn zu nehmen. Die Bauersfrau Lena bruddelt unaufhörlich los, textet ihren Mann Maddeis regelrecht zu. Doch der kontert zumeist heftig, mitunter auch deftig die Anspielungen seiner Ehefrau, die ohne erhöhte Bühne vom Publikum nicht zu sehen gewesen wäre. Maddeis erklärt seiner Frau das Wort „Impotent“, was nach seinem Empfinden wie „mit gekochten Spaghetti Mikado spielen“ bedeutet.

Doch die Älbler können auch anders. Rausgeputzt im Sonndigshäs fahren sie zum Volksfest, wo sie Spitzen gegen die dortigen „Heckenscheißer“ loswerden. Der arme Maddeis sehnt sich nach der sinnlosen Einkaufstour nach einem Bier und ist nicht begeistert vom mitgenommenen schwäbischen Schorle (halb Leitungswasser, halb Mineralwasser) plus Gsälzbrot.

Szene reiht sich an Szene, Lacher folgt auf Lacher und dazu die Erkenntnis, dass es im Alltag zwar nicht so heftig zugeht, aber durchaus Gemeinsamkeiten zu entdecken sind, was durch das Kopfnicken des Publikums untermauert wird. Als Kochgehilfin bekennt Hillu, dass sie den edlen, trockenen Wein für die Soße mit zwei Weizen herunterspülen musste.

Maddeis wird von seiner Lena am Sonntagmorgen anstatt zum Frühschoppen zu gehen, zum Apfelschälen für einen Apfelkuchen, den er gar nicht mag, verdonnert. Er schafft es nicht, die Apfelschälmaschine an die Tischplatte zu montieren. Die Nachbarin Babett, die mal wieder zum Schnorren kommt, schafft das mit links und nervt den Nachbar, in dem sie ihn ohne Luft zu holen die Ohren voll labert.

Die Lena will ihren roten Bulldog nach zwanzig Jahren beim Landratsamt endlich anmelden und bringt den Beamten zur Verzweiflung und an den Rand eines Nervenzusammenbruchs und fordert den Landrat am Telefon auf, ihre „Funzel“ vor dem Haus zum Leuchten zu bringen.

Nach der habstündigen Pause treten die beiden Tussies als aufgebrezelte Motorradbräute in Minirock und Lederjacke auf, um ihre Biker-Lover anzuhimmeln. Natürlich schwören sie auf Harley-Davidson, ein Lover mit einer Kawasaki kommt nicht in Frage.

In den fast drei Stunden gab es so viel Komik und humorvolle Geschichten, dass man sich vor lauter Lachen fast nicht mehr auf den Stühlen halten konnte. Allein die Mimik und die Gesten der beiden waren grandios. Die Zuschauer bedankten sich bei „Hillus Herzdropfa“ mit viel Beifall, die es geschafft hatten, dass sie unzählige Freudentränen vergossen hatten, quasi bis zum letzten Dropfa.


Bild: Die Lachmuskeln wurden strapaziert.

Foto: Winfried Rimmele

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Tag des Baumes 2021

Neuhauser pflanzen zwei Streuobstbäume Neuhausen ob Eck (wr) - Bereits zum 33. Mal haben Gartenfreunde und Wanderer vom Obst-und Gartenbauverein (OGV) und vom Schwäbischen Albverein Neuhausen (SAV) den „Tag des Baumes“ begangen. Nachdem im vergangenen Jahr coronabedingt kein Tag des Baumes stattfand, wurde dieses Jahr unter Einhaltung der Coronaregeln zwei neue Obstbäume gepflanzt. Entlang der Homburgstraße in Neuhausen ob Eck wurden zwei Bäume, die durch den Borkenkäfer geschädigt wurden, ersetzt.OGV-Vorsitzender Alfred Schaz sagte, dass diesmal weder der Baum des Jahres, die „Stechpalme“ noch die Streuobstsorte des Jahres, der „Purpurrote Zwiebelapfel“, sondern der „Rheinische Krummstiel“ und der „Brettacher“ gepflanzt werden. Die beiden Apfelsorten gelten als sehr robust und sind bei den Witterungseinflüssen, die rund um Neuhausen herrschen, besonders gut geeignet. OGV-Mitglied Martin Bertsche nahm den Wurzel- und Ästeschnitt vor und Baumspender Rudolf Bosch und SAV-Vorsitzender Matthias Ries waren mit Schaufeln unterstützend tätig. Die anschließende Wanderung mit Einkehr fiel aus.

Bild: Martin Bertsche, Rudolf Bosch, Matthias Ries und Alfred Schaz pflanzten einen Baum (von links).

Foto: Winfried Rimmele