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Hüttengaudi beim SAV Neuhausen

NEUHAUSEN OB ECK (wr) – Die Ski- und Wanderhütte des Schwäbischen Albvereins Neuhausen ob Eck ist bei der traditionellen Hüttengaudi aus allen Nähten geplatzt. Zahlreiche Gäste aus nah und fern, darunter die Worndorfer Spätheimkehrer verwandelten die urige Hütte in eine Disco. Und wer keinen Platz ergattern konnte, feierte am Feuer. Bei Wurstsalat und „Käsesalat mit Musik“ sowie zünftiger Musik durch DJ „König Marv“ wurde das zu Ende gehende Jahr gefeiert. Zu Schlagern und Hits aus den Achtzigern schunkelten und sangen die Gäste bis weit nach Mitternacht.

Bild: Die Spätheimkehrer aus Worndorf sind immer dabei.

Foto: Winfried Rimmele

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Nikolaus und Knecht Ruprecht zu Besuch bei den SAV-Speedskatern

Was war denn da los? Die Trainingsstunde der Speedskater des SAV Neuhausen ob Eck  verlief zunächst wie immer, als es am Donnerstagabend plötzlich in den bereits nächtlich dunklen Gängen des Umkleidebereichs der Homburghalle laut rumpelte und polterte.

Die Trainingskinder und -jugendlichen staunten nicht schlecht, als der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht daraufhin auf Speedskates in die Halle hineinrollte – bepackt mit einem riesigen Jutesack voller kleiner, süßer Geschenke!

In einer Ansprache an die derzeit etwa 40 Trainingskinder zwischen 3 und 16 Jahren lobte der Nikolaus das disziplinierte Verhalten und den Ehrgeiz aller während der wöchentlichen Trainingseinheiten. Er zeigte sich darüber hinaus sichtlich beeindruckt von den beachtlichen Leistungserfolgen des Neuhauser Speedskates-Nachwuchses in der vergangenen Löwen-Cup-Saison 2018.  Sogar wertvolle Tipps zur Erweiterung der Fahrtechniken konnte der Nikolaus den Kindern mitgeben!

Im Anschluss daran bekamen alle Nachwuchsfahrer ein Säckchen überreicht, gefüllt mit Lebkuchen, Schokolade und Nüssen. Spontan gaben die „Minis“, die jüngsten Nachwuchssportler der SAV-Inliner, für den Nikolaus und seinen Helfer ein Einlagenrennen.
„Ärgerlich“ nur, dass genau in diesem Moment der Trainer Thomas Storz nicht dabei war!

Abteilungsleiterin Kirstin Wittenbecher bedankte sich im Namen aller Speedskates-Kindern beim Nikolaus und seinem Knecht Ruprecht für den überraschenden Besuch und begleitete die beiden zurück in die Neuhauser Nacht – ob wohl die Rentiere auch auf Speedskates unterwegs waren?

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Senioren des Schwäbischen Albvereins besichtigen das Aesculap-Museum

NEUHAUSEN OB ECK (pm) - Der letzte Ausflug in diesem Jahr führte die Senioren des SAV Neuhausen dieses Mal nach Tuttlingen in das Chirurgiemuseum „Asklepios“. Bei einer eineinhalbstündigen Führung wurden die Besucher in die Welt und die Geschichte der Medizintechnik entführt. Das Museum ist in drei Bereiche gegliedert. Im Erdgeschoss gilt das Augenmerk der allgemeinen Geschichte der Chirurgie. Im ersten Obergeschoss wird die Bedeutung von Aesculap als Hersteller von medizintechnischen Produkten anhand einer umfangreichen Instrumentensammlung gezeigt und seit 2010 wird im zweiten Obergeschoss die Geschichte des Unternehmens seit ihrer Gründung im Jahr 1867 dargestellt. Die Ausstellungsfläche auf drei Stockwerken beträgt insgesamt 540 qm.

Nach dem Museumsbesuch ließ die Gruppe den Tag in der Hauserei in Hattingen bei Speis und Trank ausklingen.

Bild: Die Teilnehmer beim Seniorenausflug des SAV Neuhausen

Foto: SAV Neuhausen

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Neuhausener Albverein feierte ausgelassen

NEUHAUSEN OB ECK (wr) – Die Ortsgruppe Neuhausen des Schwäbischen Albvereins hat mit ihrem Programm wieder den Geschmack und den Nerv der Besucher in der Homburghalle getroffen. „Der Verein ist immer nur so gut wie seine Mitglieder“, begann der Vorsitzende Matthias Ries seine Begrüßungsrede. Die Mitglieder prägen den Verein geben ihm ein Gesicht. Ein sehr anstrengendes Jahr mit vielen zusätzlichen Veranstaltungen habe das Jahr geprägt, so Ries. „Dazu gehört eine Menge Arbeit, Fleiß und Engagement – da habt ihr dieses Jahr wieder einmal gezeigt und umso mehr dürft ihr am heutigen Abend feiern und zum Abschluss des Vereinsjahres auch feiern lassen – ihr habt es euch verdient“, sagte Ries.

Eine Mischung aus Jung und Alt führte als Moderatoren-Team durch das abwechslungsreiche Programm, das ausschließlich aus dem Eigengewächs gestaltet wurde.

Die jüngsten der Kindertanzgruppe, die „Diamonds“ unter der Leitung von Lena Kuthorna sorgten einem „Schmetterlingstanz“ für einen gelungenen tänzerischen Einstand in den Abend einer großen Albvereinsfamilie. Die jüngsten Tänzer bewegten sich graziös auf der Showbühne und ernteten von den zahlreichen Fans (Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte) tosenden Applaus. Die älteren Tänzerinnen, die als „Star Lights“ die Bühne rockten, zeigten beim „Tanz der Katzen“, dass sie nicht nur schnurren, sondern auch die Krallen ausfahren konnten. Die Tänzerinnen „Magic dreams of dance“, die als Jugendtanzgruppe auftraten und mit dem „Tanz der Hexen“ und der „Sommersinfonie“ den Reigen schlossen, wurden mit tosendem Beifall verabschiedet. Wehmut kam auf, als die drei Tanzgruppen ihre langjährige Tanzlehrerin Lena Kuthorna verabschiedeten. Nach acht Jahren muss die beliebte Trainerin aus beruflichen Gründen das Amt abgeben. Auch der Radabteilungsleiter Robert Schaz, der die Abteilung bis 2017 fünf Jahre in der Ortsgruppe als festes Angebot etabliert und geprägt hatte, wurde mit einem Geschenk verabschiedet. Die Pistenteufel machten sich und die Erwachsenen „Fit für den Winter“. Die „Vier lustigen Witwen“ (Elke Lang, Melanie Stritzel, Bärbel Hensler und Anja Seeh) trauerten nur kurz um die verstorbenen Ehemänner, um sich gleich darauf als Quartett wieder auf Männersuche zu machen. Mit ihrem Outfit und dem Gesang gelang es den vier Frauen im Nu die Herzen der männlichen Besucher zu erobern. Beim gemeinsamen Lied „Bergvagabunden“ sangen die Besucher, dass sie schwindelnde Höhen gemeinsam erklimmen können.

Der Vorsitzende des Heuberg-Baar-Gaus, Klaus Butschle sagte, dass die Ortsgruppe mit 600 Mitgliedern die größte Ortsgruppe innerhalb des Gaus sei und ehrte Markus Seeh mit der Silbernen Ehrennadel des Schwäbischen Albvereins. Seeh ist 18 Jahre im Ausschuss aktiv. Bis 2015 leitete Seeh elf Jahre lang die Skischule Neuhausen und war für die Weiterbildung der Skilehrer und Skilehreranwärter und Nachwuchsarbeit verantwortlich. Mit immer neuen Ideen bereicherte Seeh das Vereinsgeschehen. Der zweite Vorsitzende Fritz Hensler ehrte den ersten Vorsitzenden Matthias Ries, dem es seit zehn Jahren mit seinem Engagement und Ideen gelungen sei, die Ortsgruppe auf tragfähige Säulen zu stellen. Durch seine Weitsicht und seinem Einsatz konnten neue Sparten gegründet und etabliert werden, würdigte Hensler seinen Freund und Mitstreiter in der Vorstandschaft mit einem Geschenk.

Eine kleine gemeinsame Zeitreise durch das vergangene Jahr in Bild und Ton rief die facettenreichen und mannigfaltigen Aktivitäten und Veranstaltungen den Besuchern nochmals ins Gedächtnis. Mit Kommentaren der jungen Moderatoren wurden die Vereinsnachrichten untermauert und ins rechte Licht gerückt. Wetterfrosch Oliver Klein sagte ein stabiles „SAV-Hoch“ voraus, das noch lange anhalten werde. Alleinunterhalter Pirmin Wäldin aus Engen versüßte sowohl die Pause als auch die Zeit zwischen den Programmpunkten mit Schlagern und Hits.

Um die Bewirtung hatte sich der Narrenverein Schwandorf gekümmert, und die Dekoration der Homburghalle lag in den Händen von Manuela Mayer, Conny Haller und Rudolf Bosch.

Pirmin Wäldin heizte mit fetziger Musik ein, sodass die Albvereinler noch lange feiern konnten.

Bild: Klaus Butschle (links), Fritz Hensler (2. von rechts) und Tobias Bertsche (rechts) ehrten die Funktionsträger Matthias Ries und Markus Seeh (von links).

Foto: Winfried Rimmele

 

Ehrungen für insgesamt 855 Mitgliedsjahre

27 Mitglieder wurden von Matthias Ries und Klaus Butschle für 855 Mitgliedsjahre geehrt.

Für 50-jährige Mitgliedschaft: Ruth Hepfer, Karl Lehmann, Hans Müller, Erwin Nestel, Günther Nestel und Günter Schaz.

Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Helene Luz und Rudolf Rapp geehrt.

Für 25-jährige Mitgliedschaft Gudrun Bertsche, Leonie Bertsche, Norbert Bertsche, Sarah Beck, Rudolf Bosch, Tobias Dichtl, Angelika Hepfer, Jörg Hepfer, Bernd Ludwig, Gertrud Ludwig, Hubert Ludwig, Herbert Luz, Bianca Moissl, Michael Schaz, Jürgen Schuster, Herbert Seeh, Christoph Storz, Thomas Storz und Veronika Storz geehrt.

Bild: 27 Mitglieder wurden für 855 Mitgliedsjahre geehrt.

Foto: Winfried Rimmele

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Kindertanztrainerin gesucht in Neuhausen ob Eck

Der Schwäbische Albverein Neuhausen sucht zum Januar 2019 eine zuverlässige und freundliche Tanztrainerin für seine bestehenden Kindertanzgruppen.

Wenn Du Erfahrung im Tanzen und im Unterrichten von Kindern hast, wenn Du verantwortungsbewusst, herzlich und kreativ bist, dann bist Du bei uns richtig.

Deine Aufgabe: Eigenständiges unterrichten von Kindertanzstunden in 2 verschiedenen Altersstufen und entwerfen von modernen kindergerechten Choreographien.

Haben wir Dein Interesse geweckt? Dann  freuen wir uns, von Dir zu hören. Unsere Kontaktdaten sind: kindertanz@sav-neuhausen-ob-eck.de oder mobil unter 0151-21550315

 

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Speed-Inline-Skater aus Neuhausen ob Eck waren erfolgreich

NEUHAUSEN OB ECK (pm) - Die achte und letzte Etappe des Inline-Löwen-Cups, eine Rennserie für Nachwuchsspeedskater, hat in der Homburghalle in Neuhausen ob Eck stattgefunden. Aus der Region waren Sportler vom SAV Neuhausen sowie Arena Geisingen Inline Sport im Alter zwischen drei und 14 Jahren vertreten.
Die jüngeren Sportler mussten sich vor den Augen der zahlreichen Zuschauer in einem Geschicklichkeitsparcours, einer Kurz- sowie einer Mittelstrecke bewähren. Die älteren Sportler fuhren anstatt der Gewandtheitsparcours ein Punkterennen. Nach den Einzelwettkämpfen fanden spannende und anspruchsvolle Staffelrennen der verschiedenen Altersklassen statt. Auch im Einlagerennen der Jüngsten zeigten sieben Kinder des SAV Neuhausen ihre Fähigkeiten auf den Skates.
Maximilian Storz (SAV Neuhausen) gelang als zweiter der Sprung aufs Podest bei den Schülern D, gefolgt von Jason Kowolik, Nick Pfeifer und Cliff Kowolik von Arena Geisingen Inline Sport. Bei den Mädchen dieser Altersklasse konnte sich Nike Kollmeier (Geisingen) als dritte vor Annika Philippi (SAV Neuhausen) platzieren. Victoria Kollmeier (Geisingen) erreichte bei den Schülerinnen C den vierten Platz. In der Kategorie Schülerinnen B verpasste Emily Müller (SAV Neuhausen) als Vierte knapp das Treppchen, ihre Vereinskollegin Renate Wittenbecher wurde siebte. Lena Majewska (Geisingen) belegte den 5. Rang. Bei den Jungs konnte sich Luca Storz vom SAV Neuhausen dank eines beherzten Schlusssprints auf der Kurzstrecke den hart umkämpften zweiten Platz sichern.

Auch in der separaten Einsteigerwertung waren die Neuhausener Skater erfolgreich: So sicherten sich Chiara Zeller und Emma Schröder bei den Schülern D die Plätze eins und zwei. Die Wertung der Schüler C gewann Melina Brendle dicht gefolgt von Jonathan Häcker. Die Plätze vier und fünf gingen hierbei an Junes Coucair und Arina Calej. Bei den Schülern B belegte Savannah Ruggaber den zweiten Platz. Anne-Marie Seeh dominierte wie bereits beim Rennen vor zwei Wochen die Einsteigerklasse der Schüler A. Bei den Kadetten siegte Max Schröder vor seiner Schwester Hannah und Larissa Killmaier, Tamara Wehrlein wurde fünfte.
Diese letzte Etappe stellte nicht nur für die Skater vom SAV Neuhausen, sondern auch für den Inline-Löwen-Cup einen gelungenen und erfolgreichen Abschluss der Saison dar, der dank der zahlreichen Helfer um Organisator Thomas Storz ausgerichtet werden konnte.
In der Gesamtwertung des Inline-Löwen-Cups konnten sich folgende Sportler erfolgreich auf dem Treppchen platzieren: Nina Kollmaier (3. Platz Schülerin D), Jason Kowolik, Nick Pfeifer (2. und 3. Platz Schüler D), Lena Majewska (3.Platz Schülerin B) (alle Geisingen), Jonathan Häcker, Melinda Brendle (2. und 3. Platz Einsteiger Schüler C, beide SAV Neuhausen), Anne-Marie Seeh (1. Platz Einsteiger Schüler A, SAV Neuhausen), Max und Hanna Schröder (2. und 3. Platz Einsteiger Kadetten, beide SAV Neuhausen).

Bild: Gespannt warten die Skater beim Einlagerennen auf den Startschuss.

Foto: privat

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Die elfte Auflage „Oktoberfest in Kleinformat“ war wieder ein voller Erfolg

NEUHAUSEN OB ECK (wr) – „O`zapft is“ hat es in der weiß-blau geschmückten Homburghalle in Neuhausen ob Eck geheißen. Rund 500 Festbesucher genossen bei der „11. Neuhauser Wiesn“ original bayrische Spezialitäten. Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald benötigte mit Unterstützung des Geschäftsführers der Hirsch-Brauerei Wurmlingen, Hubert Hepfer und SAV-Vorsitzender Matthias Ries fünf Schläge, bis der Gerstensaft floss. Die gute Resonanz und die tolle Stimmung beim „Oktoberfest in Kleinformat“ des Schwäbischen Albvereins zeigten einmal mehr, dass die Bewohner im schwäbischen Neuhausen gleichwohl ein Volksfest in weiß-blauen Farben feiern können. Moderator Markus Seeh kündigte die „Jungen Fidelen Hattinger“ an, die mit einem breitgefächerten Repertoire an Blasmusik und Stimmungsliedern, passend zur ausgelassenen Bierzelt-Atmosphäre, für Stimmung sorgten. Die Wurfbude oder der Nagelbalken waren Treffpunkte für Paarduelle oder familiäre Wettkämpfe. Und weil Essen und Trinken angeblich Leib und Seele zusammenhält, waren bei den Oktoberfest-Spezialitäten wie Schweinshaxen mit Kraut, Weißwürste, Radi oder „Obatzde“ für jeden Festbesucher etwas dabei. Für die großen und kleinen „Naschkatzen“ gab es Lebkuchenherzen mit Wünschen an die Liebsten, Zuckerwatte und Allerlei köstliche Überraschungen. Die Albvereinsdamen bedienten die Besucher bis in die frühen Morgenstunden und gaben in ihren feschen Dirndln eine gute Figur ab. Die Wahl zur Neuhauser Wiesn Königin und zum Neuhauser Wiesn-König wurde am Wiesn-Bierkrugstemm-Automat (Wikömat) ermittelt. An dem computergesteuerten Automaten wurden die Zeiten in einer Hardcore-Tabelle festgehalten. Beim Berühren des Messarms wurde die Zeit gestoppt. Michelle Joch hatte sich die beste Technik, Kraft und Ausdauer zurechtgelegt und gewann mit einem Wimpernschlag vor Nancy Imwinkelried. Den dritten Platz erreichte die Vorjahresgewinnerin Isabell Gehri. Der SAV-Vorsitzende Matthias Ries überreichte an die frischgebackene Wiesn-Königin als Hauptpreis zwei Eintrittskarten für das Southside-Festival 2019. Im Finale zum „Neuhauser Wiesn König“ hatte Paul Neumann vor Patrick Lenhardt die Nase vorn und wurde zum „Neuhauser Wiesnkönig“ gekrönt. Er darf nun ebenfalls das Festival genießen. Den dritten Platz belegte Markus Schad. Die „HOF Buaba“ aus Emmingen sorgten mit Hits, einem Schuhplattler und Schlagern dafür, dass die Stimmung nicht abebbte und noch bis weit nach Mitternacht geschunkelt, getanzt und gesungen wurde.


Bild: „O`zapft is“ mit Hans-Jürgen Osswald, Hubert Hepfer und Matthias Ries (von links).


Bild: Matthias Ries (links) und Tobias Bertsche (rechts) freuen sich mit Isabell Gehri, Nancy Imwinkelried , Michelle Joch, Patrick Lenhardt, Paul Neumann und Markus Schad über die Preise beim Bierkrugstemmen (von links).


Bild: Michelle Joch und Paul Neumann sind das „Wiesnkönigspaar 2018“ (von links)

Foto: Winfried Rimmele

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Fidelius Waldvogel gastierte mit seiner Wanderbühne in Neuhausen ob Eck

Bunter Kabarett-Abend in lauer Sommernacht wurde zum vollen Erfolg

NEUHAUSEN OB ECK (pm) – Unter dem Motto „Der SAV bringt Kultur ins Dorf“ gelang es der Neuhauser Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins am vergangenen Mittwochabend, den auch aus der SWR-Fernsehserie „Die Fallers“  bekannten Schauspieler und Kabarettisten Martin Wangler alias Fidelius Waldvogel mit seiner „Heimat.tour 2018“ ins schwäbisch-alemannische Grenzgebiet zu holen. Bei hochsommerlichen Temperaturen setzte der Verein somit erstmals ein weiteres Kultur-Highlight der besonderen Art in der terminreichen Saison der Musikfeste und Hocks in der Region. Rund 200 Gäste aus nah und fern kamen zu diesem bunten Abend auf dem herrlich dekorierten Vorplatz der Homburghalle und genossen das fast dreistündige Wanderbühnenprogramm „Nächste Ausfahrt: Heimat“, in welchem sich „Fidele“ in sehr humoristischer aber auch nachdenklicher Weise mit den facettenreichen Aspekten des Themas „Heimat“ beschäftigte. Die Zuschauer erfuhren viel über die linguistischen Feinheiten und Unterschiede schwäbischer und alemannischer Sprache, über die Silbe „Hä“, mittels welcher der Badener wahre, rhetorische Wunder vollbringen kann, über den Brunftschrei des Hirsches und in nahezu wissenschaftlicher Art über den korrekten Verzehr von Schwarzwälder Speck. Auch aktuelle politische Themen wurden in philosophierender Weise zum Besten gegeben. Es wurde ausgelassen mitgeklatscht, mitgesungen, geschunkelt und gelacht und spätestens beim schamanisch angehauchten Enthemmungszauber beschwor Fidelius auch den letzten Gast zum Mitmachen. Für das leibliche Wohl der Gäste war gesorgt. Der anschließende Ausklang, bei dem sich der Künstler unter die Gäste mischte, ging bis spät in die Nacht. Die sehr stimmungsvolle Atmosphäre sowie die zahlreichen positiven Rückmeldungen der anwesenden Gäste ließen den Abend zu einer runden Sache werden und ermutigen den SAV als Veranstalter, auch für das nächste Jahr wieder einen spannendes Event zu überlegen und einen weiteren Vertreter der Kleinkunst zu verpflichten.

Bild: Fidelius Waldvogel begeisterte die Besucher in Neuhausen ob Eck.

Foto: SAV Neuhausen